#bringbackthelove Adventskalender Tür 6

Einen schönen etwas späten Nikolausabend wünsche ich euch allen!

Der Nikolaus, ein weiß bärtiger, bei Kinder meistens sehr beliebter, alter Mann hat euch bestimmt auch ein Sackerl gebracht.

Aber Woher kommt eigentlich der Brauch des Heiligen Nikolaus?

Der Gaben spendende, gütige Heilige Nikolaus, dessen historisches Vorbild im vierten Jahrhundert n. Chr. in Kleinasien lebte, zieht mit wallendem Wat­tebart, Bischofsmütze und Krummstab von Haus zu Haus und von den fin­ste­ren, lär­m­enden und Angst einflößenden Krampussen begleitet.

Der Nikolausabend ist traditionsgemäß vor allem ein Tag der Kin­der, da der Heilige Nikolaus seit Jahrhunderten als Wohltäter der Kinder verehrt wird. Der Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, „ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien“, ist in diesem Brauch einer der we­sent­li­chen Punkte. Ursprünglich war der Nikolaustag auch der Tag der Weih­nachts­be­sche­rung, was er in einigen Ländern auch heute noch geblieben ist.

Erst wegen der negativen Einstellung der Reformatoren zur Heiligenverehrung wurde die Bescherung vielerorts auf den Heiligen Abend verlegt, und Ni­ko­laus als Gabenbringer vom Christkind abgelöst. Leider hat sich im 19. Jahrhundert der US-amerikanische Brauch um Santa Claus entwickelt (dem Weihnachtsmann), die heute weltweit dominierende und kompetenzorientierte Variante des Heiligen Nikolaus. Kirchliche Verbände versuchen seit ei­ni­gen Jahren, den Unterschied zwi­schen Nikolaus und Weihnachts­mann wieder bekannt zu machen.

– Quelle: http://www.mein-oesterreich.info

Soweit zum Brauch.

Mehr muss man nicht wissen , somit hoffe ich ihr wart alle brav und fromm und habt schöne Nikolaussackerl bekommen 🙂

Im heutigen #bringbackthelove Adventskalender bekommt ihr als kleines Zuckerl vom Nikolaus die Geschichte von der kleinen Livia, eine große Kämpferin!

Lasst Livia und ihre Geschichte ein bisschen Liebe in eure Herzen bringen und lasst euch von ihrer Stärke inspirieren! #bringbackthelove

Tür Nummer 6: Livia – ein Engel auf Erden

Unsere Geschichte beginnt eigentlich vor der Geburt.

26. Schwangerschaftswoche

Kontrolltermin.

Ich dachte mir schon, ich sollte eigentlich mein Kind spüren… Beim Arzt angelangt sieht er mich an und sagt:“Ihr Kind ist nicht richtig gewachsen. Gehen Sie direkt zur Klinik und lassen sie nachschauen, was los ist!“

Nach langen 4 Stunden warten im (fast ganz) leeren Wartebereich der Klinik komme ich endlich dran. Die Ärztin macht einen Ultraschall und bestellt mich für den nächsten Tag noch einmal her…

Am nächsten Tag murmelte der „Pränatal-Experte“ was von „schwerer Herzfehler“ und „schwerer geistiger Behinderung wegen Auffälligkeit in der hinteren Schädelgrube“. Das Kind wiegt geschätzte 280 Gramm. Der Arzt fängt an mit „Fetozid“ und so Blödsinn. Danke, nein!

Wenige Tage später Termin beim Kinderkardiologen:“Kein Herzfehler“.

Große Hoffnung.

Wieder beim „Pränatal-Experten“ konfrontiere ich ihn mit seiner Fehldiagnose stolz. Und der? Kommt nun mit Vermutungen wie Trisomie 13, Trisomie 18 oder Trisomie 21 (Down Syndrom),

„Wobei Trisomie 21 schließe ich eher aus…“

Er hatte den Combined-Test neu eingegeben in den Computer… In der 28. Schwangerschaftswoche stellte sich dann heraus: Schwangerschafts-Diabetes und wenige Tage später muss ich gleich im Krankenhaus bleiben.

Nach einem Kontrolltermin: Präklampsie…

Nach 3 Tagen passen die Herztöne nicht mehr, abends komme ich zur Dauerüberwachung in den Kreißsaal.

Plötzlich Blut… die Plazenta löst sich ab. Sie war völlig hinüber…

Um 1:39 in Schwangerschaftswoche 29+1 erblickt sie die Welt….

Livia Marie

Mit 30 cm und 564 Gramm. Eine Handvoll Leben, die allen zeigte, wie gern sie leben möchte!

Mit 5 Tagen die erste Operation: Ein Stoma. (künstlicher Darmausgang) Der Darm war schon verdreht…

Rettung in letzter Minute! Nach 14 Wochen kann das kleine dauerhungrige Mädchen mit der lautesten Stimme auf der NICU die Klinik verlassen.

10 Monate später sind wir wieder wochenlang dort… schwere Epilepsie.

West Syndrom. Man gibt uns kaum Hoffnung, dass man es je in Griff bekommt…

Über Weihnachten sind wir im Krankenhaus. Sie bekommt Cortison. Intravenös.

Am 26.12. wird sie entlassen: Ein“Weihnachtswunder“. Das EEG war „als wäre es ein anderes Kind“…

Die typischen Wellen vom West Syndrom – weg!

Livia dreht sich wieder auf den Bauch. Lacht. Die Hirnfehlbildung hat sich inzwischen bestätigt. Vermishypoplasie: zu kleines Kleinhirn und – wurm… Noch ein halbes Jahr Krankenhaus mit Pausen folgt.

Dann der Status Epilepticus.. (ein außergewöhnlich lange andauernder epileptischer Anfall)

Und als wäre dies der Abschluss: die Anfallsfreiheit, die man bei ihr nicht glauben wollte!

Die Entwicklung beginnt: Mit 18 Monaten sitzt sie, 3 Monate später zieht sich das muskelhypotone (Mangel an Muskelstärke und Muskelspannung) Kind hoch und beginnt zu krabbeln… Immer mehr Energie und Muskeln baut sie auf und hält alle auf Trab.

Heute ist sie fast 3 Jahre alt und ist noch stark entwicklungsverzögert. Sie steht nicht frei, geht nicht, spricht nicht… aber jeder hat Hoffnung.

Dann kam wieder eine Diagnose dazu: Autismusspektrumstörung… Aber auch da wird sie es noch allen zeigen – Livia, unser Engel auf Erden….

– Linda W.

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Vielen Dank liebe Linda für eure bewegende Geschichte! Livia ist eine starke Kämpferin und du kannst super stolz sein!

Mach weiter so süße Maus, du schaffst alles!

Von Livia können wir uns viel mitnehmen: niemals aufgeben und weiterkämpfen auch wenn es noch so anstrengend ist! Und mit der Liebe und dem Halt der Familie kann man alles schaffen!

Mit dieser inspirierenden Geschichte wünsch ich euch jetzt einen schönen kuscheligen Nikolausabend!

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