Unsere Top Hilfsmittel bei 3-Monatskoliken

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. In 2 Tagen ist Helena bereits 6 Monate alt, und Haylie wird, wenn sie weiterhin so tapfer kämpft in gerade mal 85 Tagen (das sind keine 3 Monate mehr) schon ihren 7. Geburtstag feiern können!

Unfassbar oder? War doch ihr 6. Geburtstag schon ein Wunder für mich, und auch, dass sie ihre kleine Schwester auf der Erde willkommen heißen konnte, war ein Wunder. Wer hätte gedacht, dass sie so lange weiterkämpfen würde!?

Ich kann mich nur glücklich und stolz fühlen und würde manchmal am liebsten die Zeit anhalten.

6 Monate ist mein kleines Zeichen der Hoffnung Helena schon wieder. Bald wird sie die ersten Zähne bekommen und wir werden wieder viele Tränen sehen. Wo es doch gerade so schön ist, jetzt wo sie keine Koliken mehr quälen.

Und weil uns die Koliken manchmal ganz schön auf Trapp gehalten haben, dachte ich, ich teile mal meine Top Hilfsmittel, und zwar nur die, die Helena wirklich geholfen haben.

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Haylie liebte den Fliegergriff ebenso wie Helena. Auf dem Bild ist Haylie mit 9 Wochen.

Hier also die Liste meiner Top Hilfsmittel:

Kirschkernkissen

Wärme entspannt und hilft Krämpfe zu lösen, daher haben Kirschkernkissen schon ganz gut geholfen, wenn es richtig schlimm wurde hat Helena aber mehr gestrampelt als dass ein Kirschkernkissen was gebracht hätte.

Fliegergriff

Der sogenannte Fliegergriff (Baby liegt bäuchlings auf Mamas oder Papas Unterarm) hat oft sehr gut geholfen. Durch den Druck auf den Bauch können Winde besser abgehen und das kleine Bäuchlein entkrampft. Helena liebte außerdem die andere Perspektive sehr!

Bauchmassage

Die Babybauchmassage half Haylie als kleines Baby sehr. Helena konnte man wenn es wirklich schlimm war kaum massieren, da sie dann wie wild gestrampelt hat. Der Kinderarzt zeigte uns dann, dass man mit etwas mehr Druck massieren darf – und schon hörte man die Pupse nur so knallen! Auch die Beine mit etwas Druck gegen den Bauch zu drücken half sehr oft!

SAB Simplex Tropfen

Schon lange kein Geheimtipp mehr sind SAB Tropfen! Wer völlig auf medizinische Produkte verzichten mag, für den werden diese Tropfen nichts sein. Unser Kinderarzt versicherte uns, dass die Tropfen nicht in den Blutkreislauf geraten, sondern sozusagen so wieder rauskommen wie sie reinkamen. Simeticon, der Wirkstoff in SAB Tropfen löst die Luft im Verdauungstrakt und hilft so gegen Blähungen. Mehr Infos bekommt ihr in der Apotheke oder beim Kinderarzt.

homöopathische Tropfen oder Globuli

Homöopathische Tropfen halfen Helena auch sehr gut, und sie beruhigte sich oft schneller. Den genauen Namen habe ich mir blöderweise nicht notiert, aber in der Apotheke eures Vertrauens werdet ihr bestimmt gut beraten!

Kümmel Zäpfchen

Ein Geheimtipp Haylies Krankenschwester waren Kümmel Zäpfchen aus der Apotheke! Die kannte ich bei Haylie noch nicht und ich muss sagen ich war begeistert! Diese Zäpfchen halfen mitunter am besten, wenn Helena wieder mal schlimm unter den Blähungen gelitten hat! In unserer Apotheke werden sie direkt hergestellt, es gibt aber auch welche der Marke WALA namens CARUM CARVI Kinderzäpfchen. Der Kümmel wirkt entblähend und entkrampfend und ist ein natürlicher Wirkstoff den man ebenfalls über die Haut in Form von Öl oder oral in Form von Tee einnehmen kann. Ich persönlich fand, dass die Wirkung von Kümmel in Zäpfchen am effektivsten war! Ich kann euch nur empfehlen euch diese Zäpfchen zu holen!

und last but not least: stillen stillen stillen!

Wenn ihr ein Stillbaby habt ist stillen noch immer die beste Empfehlung bei Schmerzen und Blähungen. Durch das Nuckeln gehen auch gerne mal Winde ab, außerdem wirkt es beruhigend und euer Baby fühlt sich sicher und geborgen. Im Zweifelsfall einfach das Baby immer wieder anlegen und ihm so mit seinen Schmerzen helfen!

Helena ist immer noch ein Stillbaby, auch wenn sie sich in Sachen stillen ganz anders verhält als Haylie damals. Für Haylie war das Stillen nämlich immer das Beruhigungsmittel schlecht hin – sie konnte sich super entspannen, genoss das kuscheln und schlief dann in meinen Armen ein. Egal was los war, das Stillen konnte sie beruhigen.

Helena ist das ganz anders. Für sie ist es wirklich nur „ernähren“. Sie schläft weder an der Brust ein, noch kuschelt sie gerne. Beruhigt wurde sie durch das Stillen zwar schon, aber wenn sie richtig Schmerzen hatte oder zb müde war, dann wollte sie gar nicht an die Brust. Ich musste sie immer wieder mit dem Schnuller oder ein paar SAB oder homöopathische Tropfen austricksen damit sie an der Brust saugte. Aber durch das saugen pupste sie dann vor sich hin, und es ging ihr gleich viel besser.

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Helena 3 Tage alt.

Also: stillen, stillen, stillen! Viel kuscheln und euch mithilfe meiner Tipps über die ersten Monate helfen und wenn’s ausgestanden ist könnt ihr, so wie wir das gemeinsame spielen etc. so richtig genießen!

Alles Liebe von uns 🙂

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