Unsere Traumhochzeit Teil 1: Der Antrag & Meine TOP 11 Ideen für den Antrag

Viele haben mich gefragt wie das so ablief bei unserer Hochzeit, wie der Antrag war, womit ich bei der Planung begonnen habe und wie ich all das alleine oder besser gesagt mit Hilfe meiner Trauzeugin und Brautjungfern geschafft habe.

Darum gibts nun ein paar Berichte zu unserem großen Tag, und natürlich auch ein paar Fotos!

Begonnen hat alles an einem Freitag im Jänner, dem 13. um es genau zu sagen. Mein Mann hatte den Antrag eigentlich am Abend geplant – ein schönes Abendessen und dann würde er mich fragen.

Aber wie man es so kennt kam alles anders.

Meine Freundin Anita kam mich besuchen. Wir kommen ja durch Haylie und Helena nicht sehr viel raus und mal einen Cocktail mit Freundinnen trinken zu gehen ist daher eher selten möglich. Anita und ich haben dann kurzer Hand beschlossen die Gelegenheit auszunutzen und eben genau dies zu tun: gemütlich einen Cocktail trinken zu gehen.

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foto by: pixabay.com

Somit haben wir beide meinem Schatz ganz schön einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er kam natürlich auch mit in ein Lokal in der Nähe und dachte sich, dann würde er mir den Antrag eben in Ruhe zuhause machen, wenn Anita schon wieder weg wäre.

Wie wir da also so sitzen und an unseren Cocktails schlürfen, bemerken wir dass wir schon viel zu lange keinen „Rausch“ mehr hatten.. Wir scherzen also herum, dass wir uns mal wieder so richtig volllaufen lassen!

Mein armer Schatz – der nächste Strich durch seine Rechnung! Plan C. war dann das Ganze auf den nächsten Tag zu verschieben. Blieb ja auch nichts anderes mehr übrig.

Also doch kein Antrag am Freitag den 13. 🙂 Vielleicht sollte es nicht sein – zwecks Pech und so.

Am 14. dann durfte ich erst mal richtig schön lange ausschlafen, und dann machte mein Schatz einen leckeren Brunch für uns. Es gab Tomaten mit Mozzarella, Backed Beans, Gebäck mit Schinken und Käse und so weiter. Lauter lecker Sachen!
Wir haben dann ganz in Ruhe gegessen und danach habe ich dann Helena gefüttert.

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Plötzlich bekomme ich eine Nachricht.

Ich öffne WhatsApp und sehe das ich ein Video von Stefan geschickt bekommen habe. Das hat mich zwar leicht gewundert, aber viel hab ich mir nicht gedacht, weil er mir immer mal wieder Videos von Helena oder den Kindern schickt, die er aufgenommen hat wenn ich gerade nicht dabei war.

Er selbst war derweil in der Speis (Abstellkammer) und tat so als würde er etwas wegwerfen und Müll trennen.

Währenddessen habe ich das Video geöffnet.

Völlig perplex sehe ich darin meine Haylie und Stefan der mit ihr redet. Er sagt, er weiss wie gut sie in den letzten Jahren auf Mama aufgepasst hat, und dass sie das supertoll gemacht hat. Aber er möchte Sie fragen ob er das ab nun übernehmen darf und auf Mama und natürlich auch auf Haylie aufpassen darf.

Dann ist das Video aus und ich sehe hoch, wo er schon mit dem Ring vor mir steht. Dann hat er mich gefragt ob ich ihn heiraten möchte und wir hatten beide Tränen in den Augen.20170115_212427

 

Es war ein sehr schöner Moment und ich habe mich so wahnsinnig gefreut!

Ja, das war er: mein romantischer Heiratsantrag – und somit der Startschuss in die Planungsphase!

Aber mehr davon erzähl ich euch im nächsten Beitrag!

Du planst einen Antrag, weisst aber nicht so Recht wie du es anstellen sollst? Kein Problem!

Hier sind meine TOP 11 Ideen für den romantischsten Heiratsantrag:

1.  Luftballonpost/Flaschenpost: Schreibe die besondere Frage auf vorfrankierte Postkarten (um sicher zu gehen am besten auf mindestens 20 oder mehr) oder schreibe Sie auf kleine Zettel in Flaschen und dann lass sie ihren Weg zu deinem Liebsten selbst finden! Wär das nicht eine Überraschung wenn sie/er die Frage plötzlich per Post bekommt?

2.  Stelle euer 1. Date oder den Moment an dem ihr euch zum ersten Mal getroffen habt nach, oder wiederhole es einfach! Wäre das nicht ein schöner Rahmen für die Frage der Fragen?

3.  Buche einen Schmiedekurs und schmiede den Verlobungsring selbst! Geht es noch persönlicher? Wenn du dafür kein Talent hast, könntest du den Ring auch selbst entwerfen und bei einem Goldschmied oder Juwelier anfertigen lassen! Bleib dabei und mach davon viele Beweisfotos, die du dann zb in die Schachtel legen könntest, etc!

4.  Wie wär‘s mit einem persönlichen Antrag im Kino? Ist dir das zu öffentlich dann habe ich einen Tipp: Man kann sich ausgesuchte Kinos auch für sich alleine mieten! (Zb Miniplex Seewalchen)

5.  Über den Wolken! Buche einen Rundflug mit deiner/deinem Liebsten und frage ihn/Sie über den Wolken bei traumhaftem Ausblick (zb über dem Attersee)! Bestimmt unvergesslich!

6.  Adrenalinjunkies? Wie wäre es mit einem Tandemfallschirmsprung? Sorge dafür das du als erstes abspringst und somit als erstes landest und erwarte deine Liebste/deinen Liebsten dann am Landepunkt, bereits mit dem Ring in der Hand! Adrenalinrausch garantiert!

7.  Wanderlust? Wie wäre es mit einem Heiratsantrag bei einem Gipfelkreuz deiner Wahl? Mit ein bisschen Phantasie ließe sich dort oben auch ein schönes romantisches Picknick organisieren!

8.  Ihr reist gerne? Wie wär‘s mit einem romantischen Dinner am Strand oder Heiratsantrag vor einem irischen Schloss? Es muss ja nicht immer der Eiffelturm sein 😉

9.  Dein liebster Mensch hat ein besonderes Idol? Versuche doch via Socialmedia etc an dieses ranzukommen und bitte ihn die besondere Frage zu stellen – oh das wäre doch mal was Besonderes! Möglichkeiten dazu wären zb Konzerte, Auftritte, etc.

10.  Du kennst einen Gitarristen, eine Sängerin oder ähnliches? Schreibe deiner Liebsten doch einen eigenen Song, und bitte jemanden mit Talent (oder mach es wenn du Talent besitzt einfach selbst) den Song für dich aufzunehmen – danach spielst du ihn heimlich auf ihren/seinen MP3Player oder schickst ihn einfach per WhatsApp 🙂

11.  Führe dein Herzblatt richtig in die Irre! Plane ein Date das deinem Liebsten so gar nicht gefällt und bereite ihr/ihm einen richtig miesen Tag – und dann überrasche Sie mit etwas wovon du weißt er/sie liebt es und stelle die Frage der Fragen! Etwas fies aber die Überraschung ist bestimmt nie größer!

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Ein holpriger Start ins neue Jahr

Wir sind wieder zurück aus der Weihnachtspause! Was war los bei uns?

Leider viel! Unser Jahr 2017 hat ganz doof geendet und unseren Start im Jahr 2018 auch sehr negativ beeinflusst.

Was ist also passiert?

Wir hatten alles so schön geplant… Ein ruhiger und angenehmer Heiligabend mit meiner Mama, meinen Brüdern, Stefans Cousin und Tante und Stefans Eltern. Zuerst kamen meine Mama und meine Brüder zu uns nach oben, wir konnten noch ein bisschen quatschen und dann ging es zum Essen und zur Bescherung nach unten zu meinen Schwiegereltern. Es sollte ein schöner Abend in bester Gesellschaft werden, und doch kam alles anders.

Ich hatte meine zwei Mädels extra noch mit Matching Outfits von Sergent Major eingekleidet, damit wir auch noch schöne Weihnachtsbilder machen hätten können, und so wollte ich noch kurz vor dem Essen – damit Helena noch ausreichend wach wäre, gern ein Fotos mit meinen Zwei hübschen Töchtern machen.

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Haylie brauchte zu der Zeit immer mal wieder Sauerstoff, und lag wie immer auf dem kleinen Küchenbänkchen neben mir. Für das Foto wollte ich sie gerne aufsetzen, also auf meinen Schoß, damit man auch ihr hübsches Gesicht am Foto gut sehen könnte.

Und dann ist es passiert. Eine völlig normale Bewegung. Ein Handgriff wie ich ihn schon hunderte Male davor gemacht habe. Doch dieses Mal ging es komplett schief.

Weil Haylie schon so schwer ist, legte ich meinen Arm unter ihren Oberkörper, stütze ihren Kopf, legte ihre Beine über meinen Schoß und zog sie mit Schwung zu mir hoch. Leider war ihr Bein noch nicht in der richtigen Position und so entstand eine ganz blöde Hebelwirkung. Durch den Schwung und den Hebel habe ich (ja wirklich ich) ihr den Oberschenkel gebrochen!!!

Ich konnte ein lautes Knacken hören und wusste sofort das ich ihr was gebrochen hatte. Ihr Arm ist, wie ihr wisst, auch schon Zwei mal gebrochen – einmal sogar unbemerkt, und nun ist das selbe mir ihrem Bein passiert. Ihre Knochen sind einfach unfassbar dünn und durch die Osteoporose, die sie durch ihre Krankheit leider hat, auch schon ganz schön instabil. Dann fehlen ihren Knochen natürlich auch die Muskeln rundherum und die Belastung die sie hätten wenn Haylie stehen oder gehen könnte. Ohne all das, brechen die dünnen Knöchlein leider unfassbar schnell.

So mussten wir vor dem weihnachtlichen Fondue doch noch einen Zwischenstopp in der Unfallambulanz des Vöcklabrucker Krankenhauses einlegen. Dort wurde meine Vorahnung bestätigt: der Oberschenkelknochen ist direkt über dem Kniegelenk gebrochen.

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Laut den Ärzten würde man solch einen Bruch normalerweise operieren, was bei Haylie alleine schon wegen der Narkose mit Beatmung nicht möglich wäre, und dann zeigte man uns auch ihr Röntgenbild, welches deutlich zeigte wie dünn ihre Knochen nun wirklich bereits sind. Der Primar der Unfallambulanz sagte uns das eine Operation wahrscheinlich sinnlos wäre, da in diesen dünnen Knocherln keine einzige Schraube halten würde, und eine Platte wäre ebenso nicht zu empfehlen, da der Knochen höchstwahrscheinlich direkt neben der Platte bei einer Lappalbewegung sofort wieder brechen würde.

Ich war komplett fertig, bin ich auch jetzt noch immer.

Es war ganz allein meine Schuld. Ich war zu unvorsichtig, war zu schnell, hab zu viel Schwung genommen.

Ich hätte nur Stefan fragen müssen ob er mir hilft, und das ganze wäre nie passiert. Aber als Mama die sonst auch immer alles allein schafft, auch diese Bewegung, war es das normalste der Welt für mich in dem Moment nicht um Hilfe zu bitten.

In Zukunft werde ich das natürlich tun. Ich werde mir viel mehr helfen lassen; gerade, wenn es das Heben usw betrifft.

Ich muss jetzt damit leben, die Schuld tragen und irgendwie damit zurechtkommen.

Haylie hat dann am 24.Dezember im Krankenhaus noch eine provisorische Schiene bekommen; diese hat den Knochen aber gar nicht gut stabilisiert und daher hat sie dann am 2.Jänner einen Spaltgips bekommen. Dafür musste ihr Bein gestreckt werden; Das war sehr unangenehm für sie, aber abgesehen davon scheint sie zumindest keine Schmerzen zu haben.

Seit Silvester hat sie außerdem sehr mit der Lunge zu kämpfen. Zuerst kam viel gelbes Sekret, also haben wir gleich mit einer Runde Antibiotika begonnen. Das schien gut geholfen zu haben, denn das Sekret war danach nur mehr weiß, bzw durchsichtig. Es scheint aber immer noch viel Sekret in der Lunge zu sein, denn seither hatte sie immer wieder schwere Sättigungsabfälle und braucht konstant Sauerstoff.

Diesen Winter scheint alles nochmal schwerer zu sein als die Jahre davor. Aber wir kämpfen. Wir geben nicht auf.

Sie ist nun den 2. Tag wieder am Airvo (den hatte Sie eine Woche lang gar nicht toleriert) und kommt zumindest relativ stabil mit 3-4 Liter Sauerstoff (via Umluftkonzentrator) zurecht. Das war die letzte Woche leider nicht so. Ihre Sättigungswerte schwankten ganz extrem, so haben wir das in Vergangenheit auch noch nie erlebt.

Aber nun scheint Sie sich, so hoffe ich, langsam wieder zu stabilisieren.

Für uns waren die Feiertage durch diesen doofen Unfall und die Lungenprobleme eine eher stressige Zeit, sehr viel Besinnlichkeit kam leider nicht auf, auch wenn wir unser bestes gaben um es halbwegs schön zu machen. Ich hoffe aus ganzen Herzen, dass dies nicht das letzte Weihnachten mit meiner Haylie war, denn so würde ich es ungern in Erinnerung behalten.

Helena geht es übrigens super – sie ist neugierig wie immer und lernt ständig Neues dazu! Es ist so schön ihr dabei zuzusehen und gibt uns allen dann wieder etwas Kraft um diese Zeit durchstehen zu können.

Soweit zu unserem „Rutsch“ – quasi ein kleines Life Update.

Ich hoffe ihr hattet etwas schönere Feiertage – ganz ohne Unfälle – und einen besseren Start im Jahr 2018 als wir!

Ich würde mich freuen von euch zu hören wie es bei euch die Feiertage ablief, vielleicht habt ihr ja Lust mir einen Kommentar zu hinterlassen!